Das rittergut zu kloschwitz

1317 wurde das Kloschwitzer Rittergut als Herrensitz des Nicolaus von Closewitz erstmalig erwähnt.

Man geht davon aus, dass diese Erwähnung sich auf die hier befindliche Burganlage bezieht, denn bis zum 15. Jahrhundert wurde Kloschwitz noch nicht zum Rittergut erhoben. Bis ins 15. Jahrhundert hinein waren die Besitzer die Grafen von Eberstein. Nach der Reformation wurde die Familie von Reibold mit Kloschwitz belehnt und 1725 ging das Rittergut an Familie von Beulwitz, der von 1785 bis 1818 Frau von Naundorff folgte. In den 1840er Jahren verkaufte Frau von Naundorff das Rittergut Kloschwitz an den vormaligen Pächter Herrn Koder. Circa 20 Jahre später ging es in den Besitz von Familie Hager über und spätestens 1925 folgte Fritz Poetzsch. 1930 erwarb die sächsische Bauernsiedlung das Rittergut und teilte es 1937 auf.

Das Restgut wurde von Familie Männel erworben und zur Zeit ist es im Besitz von Familie Nagler.

Heute wird das Herrenhaus als Wohnhaus genutzt. Die Burg lag unmittelbar östlich des Herrenhauses und es sind der Burghügel und geringe Mauerrest erkennbar.