Die kloschwitzer schule

Im 17. Jahrhundert entstand in Kloschwitz neben der Kirche, auf der Seite des Kirchturms, eine Schule. Diese fiel 1612 den Flammen zum Opfer.

Als 1834 in Sachsen die Schulpflicht eingeführt wurde, stieg die Zahl der Schüler an. Die Gemeinden Kloschwitz und Kröstau bauten 1840 auf der anderen Seite der Kirche eine neue Schule. Im Jahre 1909 wurde auf dem Pfarrfeld in der Vorstadt eine Schule mit einem sehr großem Klassenzimmer errichtet. Dieses Klassenzimmer war für zwei Klassen und einen Lehrer ausgelegt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde 1945 der Unterricht durch die sowjetische Besatzungsmacht wiedereingeführt. Aus Geldmangel gab man 1949 die Klassenzimmer im Gasthaus auf und 1976 wurde die Kloschwitzer Schule komplett aufgelöst. Die Schüler besuchten daraufhin die Schule in Reuth.

Heute befinden sich in der alten Kloschwitzer Schule Wohnungen.