scheunenfest

11.09.2021

Punktlandung für den Naturschutz

 

Mehr als 500 Naturfreunde folgten der Einladung der Bürgerinitiative zum Schutz der Natur und Umwelt von Gold- bis Rosenbach und feierten auf der Streuobstwiese zwischen Rößnitz, Kloschwitz und Rodersdorf die Einweihung der neuen Feldscheune des Vereins. Gisela Tempel, im Vorstand verantwortlich für besondere Projekte, hatte die Fäden der Organisation in der Hand: „Ich freue mich so sehr über die Resonanz, die unser Scheunenfest gefunden hat. Das zeigt, welch wichtige Rolle der Natur- und Umweltschutz inzwischen in unserer schönen vogtländischen Region spielt. Unser Programm sorgte für beste Stimmung, das Wetter hatte ein Einsehen und schickte den einen oder anderen Sonnenstrahl auf unsere Festwiese. Schön war zu sehen, dass viele Kinder zu den Besuchern gehörten und dass unsere Angebote für die Kleinen dicht umlagert waren. Da war der Bau von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse, bei der sechs Tischler der Region den Kindern tatkräftig halfen. Ein Natur-Bingo, eine Bastelstraße und das Reiten auf Pferden des Reiterhofs Kloschwitz gehörten zu den kindgerechten Attraktionen.“ Anke Reichenbächer, im Verein die Leiterin der Arbeitsgruppe Medien, hatte sich im Vorfeld besonders darum gekümmert, dass möglichst viele Naturfreunde von unserem Scheunenfest erfahren: „Ich glaube, dass ist uns echt gut gelungen. Uns kam es darauf an, ein Fest zu organisieren, das den Naturfreunden in guter Erinnerung bleibt und unser Anliegen, etwas zu tun für den Schutz von Natur und Umwelt, für Artenvielfalt und Nachhaltigkeit, in den Mittelpunkt zu stellen. Eine große Unterstützung sind uns dabei Katrin und Holger Weiner von der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt, die uns schon seit Jahren begleiten. Mirka Dzianova von unserem Partner Euregio Egrensis hilft uns mit einem Video, den Bauablauf der Scheune und unsere Aufgaben als Bürgerinitiative festzuhalten. Bald wird diese Dokumentation auf unserer Hompage zu sehen sein.“ Elke Hentrich hatte ihre Küche in Eichigt zur Verfügung gestellt, mittels eines Shuttles und mit den fleißigen „Küchenhilfen“ Heidi, Heidrun, Sylvia, Sonja und Renate für stets frische Produkte an den Ständen auf der Festwiese gesorgt. Besonderen Anklang fanden die Präsentationen der fünf Kräuterfrauen, die schon von den Wanderungen des Vereins bekannt sind. Sie freuen sich sehr auf die nächste Kräuterwanderung am 21.Mai 2022, alle Interessenten können sich den Termin schon mal im Kalender eintragen. Eine Bereicherung wird sein, dass nächstes Jahr auch eine tschechische Fachfrau dabei sein wird. Seit Jahren ist der ehemalige Weischlitzer Bürgermeister Uwe Müller mit seiner Frau Monika im Trachtentanzverein aktiv und bei den Tänzen auf dem Scheunenfest natürlich mit dabei: „Ich erinnere mich an die Zeit der Gründung des Vereins, als sich viele Bürger unserer Region und darüber hinaus für die Verhinderung des Steinbruchs engagierten. Wenn ich sehe, dass sich mehr als 300 Vereinsmitglieder heute für den Schutz unserer Natur und Umwelt einsetzen, dann erfüllt mich das mit Stolz.“ Alle Naturfreunde wissen, dass sie vielen Unterstützern eine Menge verdanken und da steht Uwe Müller in der ersten Reihe. Vereinsvorsitzender Peter Luban zieht eine positive Bilanz des Scheunenfestes: „Ich blicke mit Optimismus in die Zukunft unserer Bürgerinitiative. Danke den vielen Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen unseres Festes beigetragen haben. Wir haben viele weitere interessante Projekte zum Schutz unserer vogtländischen Natur ‚auf dem Bildschirm‘ und wer bei uns mitmachen will, ob groß oder klein, ist herzlich willkommen.“

www.bi-zum-schutz-der-natur.de